Alles Gold: Die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie glänzt in Leipzig



07/17/2012: Der Goldporsche rollt in Leipzig ein: Die Goldstadt Pforzheim feiert MIDORA-Premiere! Das führende deutsche Zentrum für Schmuckherstellung präsentiert sich vom 1. bis 3. September 2012 mit der Leistungsschau „Gold. Stadt. Pforzheim“ erstmals auf der Leipziger Uhren- und Schmuckmesse. Der 216 Quadratmeter große Gemeinschaftsstand unter dem Motto „Unsere Unternehmen sind Gold wert“ wird vom Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) organisiert und versammelt traditionsreiche Pforzheimer Firmen sowie Institutionen. Zu den Glanzpunkten gehört der Goldporsche aus der „Goldenen Flotte“ der Schmuckwelten Pforzheim.

Unser Messestand hält, was der Name Goldstadt verspricht! Pforzheim präsentiert sich golden, modern, touristisch attraktiv und wirtschaftlich innovativ“, erklärt Reiner Müller, Leiter Wirtschaftsförderung vom WSP. „Die Stadt zeigt eindrucksvoll, dass sie für Design, Kreativität und Qualität steht und diese historisch gewachsene Tradition in Zukunft weiterführt. Aus Pforzheim kommt anspruchsvoll gefertigter Schmuck und der ist bei den Kunden gefragt.“

Namhafte Unternehmen in Leipzig zu Gast

Am Gemeinschaftsstand „Gold. Stadt. Pforzheim“ vertreten sind die Unternehmen Burger Edelmetalle, C. Jentner GmbH, design engineering, Gerhard Kühnel e.K., Goldschmiede Voth, Loss Feinguss GmbH, Pranda & Kroll GmbH & Co. KG, ROWI Präzisionstechnik GmbH sowie Wilhelm Kling jun. GmbH.

Erfolg aus Tradition

Die „goldwerte Tradition“ Pforzheims reicht fast 250 Jahre zurück: 1767 legte Markgraf Karl Friedrich von Baden mit einer Manufaktur für Schmuck und Uhren den Grundstein. Um 1800 galt Pforzheim mit 900 Fabriken als bedeutendstes Zentrum der Schmuckherstellung weltweit. Bis heute kommen etwa 70 Prozent des in Deutschland hergestellten Schmucks aus der 120.000-Einwohner-Stadt im Nordschwarzwald – und immerhin fast die Hälfte der in Deutschland produzierten Uhren.

Günstige Vorzeichen

Von positiven Vorzeichen für die Branche berichtet Thilo Brückner, Hauptgeschäftsführer des ortsansässigen Bundesverbandes Schmuck und Uhren, der ebenfalls auf der MIDORA präsent sein wird. So seien laut Umfrage der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald die Auftragsbücher in der Schmuckindustrie bei mehr als der Hälfte der Betriebe gut gefüllt – und damit bei deutlich mehr Firmen als noch am Jahresanfang. „Trotz der gegenwärtigen Risiken gehen wir insgesamt von einer stabilen Nachfrage aus“, unterstreicht der Hauptgeschäftsführer. Die vorläufige Auswertung der Exportstatistik für das 1. Quartal für Uhren und Schmuck habe ergeben, dass die Ausfuhren im Schmuckbereich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in etwa gleich geblieben seien. Bei den Uhren sei ein Anstieg von gut sieben Prozent zu verzeichnen.



(Quelle: Leipziger Messe GmbH)


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