07/10/2012:
Die Fußbodenheizung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Nahezu jedes zweite Ein- und Zweifamilienhaus wird heute damit ausgestattet. Zahlreiche Vorteile eines solchen Heizsystems bewegen immer mehr Bauherren zum Einbau von Flächenheizungen. Auch in denkmalgeschützten Gebäuden findet das System immer häufiger Anwendung.
Auf die Herstellung und den Einbau von Fußbodenheizungen hat sich auch die Firma WALTER aus Annaberg-Buchholz spezialisiert. Ihr spezielles Heizsystem stellen sie auch in diesem Jahr auf der denkmal aus. Warum sich das System gerade für denkmalgeschützte Objekte eignet, erfahren Sie im heutigen denkmalbrief.
Der nachträgliche Einbau einer Fußbodenheizung in Altbauten im Zuge einer denkmalgerechten Sanierung ist stets mit großem Aufwand und Schwierigkeiten verbunden. Herkömmliche Heizsysteme werden zumeist in Estrich verlegt oder benötigen zusätzliche Aufbauhöhe, sodass sie bei Sanierungen von Bestandsbauten meist nicht zur Anwendung kommen.
Michael Walter, Geschäftsführer der Firma WALTER Flächenheiztechnik GmbH, entwickelte daher ein spezielles Heizsystem, dass diese Schwierigkeiten minimiert. Anstatt Kunststoff fördern in der WALTER®-Fußbodenheizung spezielle Alu-Wärmeleitbleche die Wärmeabgabe. Zudem vergrößern sie gegenüber anderen Fußbodenheizungen die Heizfläche um das vier- bis siebenfache, sodass eine uneingeschränkte Wahl der Bodenbeläge möglich ist. Insgesamt sind es drei Faktoren, die das Heizsystem für einen Einsatz im Zuge einer denkmalgerechten Sanierung praktikabel machen: Erstens die niedrige Bauhöhe sowie zweitens die Spezifik des Einbaus ermöglichen es, die Heizung auf die alte Dielung bzw. alte Holzbalkendecke zu bauen, sofern diese gut erhalten sind. Zum Dritten spricht die gute Heizleistung für den Einbau in Altbauten, denn eine gute Regelbarkeit sowie die Vergrößerung der Heizfläche durch die WALTER®-Alu-Wärmeleitbleche bewirken auch bei spärlicher Dämmung, wie sie bei denkmalgeschützten Gebäuden oft nur möglich ist, dennoch einen Wohlfühlcharakter. „Das Heizsystem ist damit gut an die Gegebenheiten in alten Gebäuden angepasst und bringt so alte Bausubstanz und neue Wohnstandards in Einklang“, beschreibt Walter das Heizsystem. Michael Walter sieht den Heizungseinbau nicht nur aus der Sicht eines Heizungsbauers, als Bauingenieur hat er den Charakter eines Gebäudes im Blick und deshalb stets den Anspruch, dass am Ende alles zusammenpasst.

Foto: Die Firma Walter bekam im Rahmen der Erfindersendung „Einfach Genial“ des Mitteldeutschen Rundfunks für ihr Heizsystem den 1. Preis als beste Erfindung Mitteldeutschlands. © WALTER® Flächenheiztechnik GmbH
Regelmäßig kommt die Firma WALTER zur denkmal nach Leipzig, um ihr Heizungssystem zu präsentieren: „Auf der denkmal treffen wir Planer, Architekten und auch Hausbauer, die bewusst nach einer Alternative zu handelsüblichen Heizsystemen suchen“, sagt Walter. Auch in diesem Jahr wird am Messestand ein Modell der Heizung ausgestellt. So können sich Besucher selbst ein Bild von der niedrigen Bauhöhe und den Vorteilen der WALTER®-Alu-Wärmeleitbleche machen.
Übrigens: Michael Walter war einst einer der schnellsten Rennrodler der Welt: 1984 Weltcupsieger und 1985 Rennrodelweltmeister. Nach seiner Karriere als Profisportler widmet er sich nun voll und ganz dem Thema Wärme.
Halle 2, Stand D09
weiterführende Links zu diesem Thema:
> www.walter-heizung.de
(Quelle: WALTER® Flächenheiztechnik GmbH, Leipziger Messe GmbH)