zurückLeipziger Messe International schließt Kooperation mit Kiev International Contract Fair

(Nachricht vom: 02/20/2006)

Weitere Projekte in Russland und Kasachstan

Die Leipziger Messe beginnt eine neue Etappe in ihrer Auslandsarbeit. Über ihre Tochtergesellschaft Leipziger Messe International (LMI) geht die Messe dazu strategische Kooperationen mit Veranstaltern und Verbänden im Ausland ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt gegenwärtig auf Osteuropa und Asien. So schlossen die Leipziger heute einen Vertrag mit der Kiev International Contract Fair, der größten Messegesellschaft der Ukraine. Im Rahmen der Vereinbarung agiert die LMI bereits im November dieses Jahres als Mitveranstalter der Restaurant Expo Ukraine. Zur größten ukrainischen Fachmesse für das Hotel- und Gaststättengewerbe vom 8. bis 11. November 2006 richtet die LMI unter anderem die deutsche Gemeinschaftsbeteiligung aus.

Im gleichen Monat wirkt die LMI - ebenfalls als Mitveranstalter - an der Fachmesse "People & Health" in St. Petersburg (Russland) mit. Bereits im Mai begleitet die Messetochter Aussteller aus Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern auf die Kasachstaner Schuhmesse KazShoes in Almaty. Dazu kooperiert die LMI mit dem US-amerikanischen Messe-Veranstalter TNT Productions Inc. Bei diesem Projekt können sich die Leipziger auf ihre Erfahrungen bei der Moskauer Schuhmesse "MosShoes" stützen, für die sie seit 2000 im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums die offizielle Beteiligung Deutschlands erfolgreich organisieren. In der Betreuung offizieller Stände von Bund, Ländern und Kammern lag bisher das Kerngeschäft der LMI. Diese Arbeit bildet auch weiterhin einen wichtigen Eckpfeiler in der Geschäftstätigkeit des Unternehmens.

"Weitere Verträge mit ausländischen Partnern stehen vor dem Abschluss", kündigt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe und gleichzeitig Geschäftsführer der LMI, an. Ab 2014 will der Konzern Leipziger Messe etwa 40 Prozent seines Umsatzes durch das Auslandsgeschäft realisieren. "Ausgehend von unseren Kompetenzfeldern werden wir unser Know-how als gleichberechtigter Partner in bestehende Messen im Ausland einbringen, neue Messen mit Partnern vor Ort entwickeln und eigene Projekte umsetzen", erläutert Marzin seine Strategie. Alle Aktivitäten dienen dazu, das Geschäft in Leipzig zu stärken, nämlich mehr internationale Aussteller und Besucher nach Leipzig zu locken. Das Auslandsgeschäft stellt diesbezüglich ein erprobtes Marketinginstrument dar. "Die Arbeit dort öffnet uns viele Türen. Außerdem verstehen wir sie als Service für unsere Leipziger Aussteller und Partner, die diese Märkte erobern wollen", so Marzin.

Die Kiev International Contract Fair richtet im Jahr über 40 nationale und internationale Messen mit mehr als 4.100 Ausstellern aus 50 Ländern aus. "Die Messethemen bieten viele An­knüpfungspunkte für eine fruchtbare Zusammenarbeit", unterstreicht Jörg Zeißig, General Manager der LMI. So werde die Restaurant Expo nicht das einzige Projekt bleiben. Beide Partner hätten bereits weitere Projekte ins Auge gefasst, so Zeißig.

"Die Leipziger Messe ist eine der führenden Messegesellschaften Deutschlands", so Oleg Koval, 1. Stellvertreter des Generaldirektors der Kiev International Contract Fair. "Wir wollen mit unseren Leipziger Kollegen eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit etablieren, welche schrittweise das gesamte Spektrum unserer Messen umfassen soll, zumal sich die ukrainischen Messebesucher stark für deutsche Qualitätsprodukte interessieren."

Die Ukraine ist mit 47,5 Millionen Einwohnern und einem rasanten Wirtschaftswachstum einer der attraktivsten Märkte Europas. Insbesondere in den Bereichen Bauen, Energieeinsparung, Umweltschutz und Maschinenbau bieten sich für deutsche Firmen hervorragende Möglichkeiten, ihr Exportgeschäft auszubauen oder mit ukrainischen Firmen gemeinsame Unternehmen zu gründen.


20. Februar 2006

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